"das tuet guet"

Wenn es schwierig wird

Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

FSP Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen empfiehlt:

Häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen


Tipps für den Alltag

Bewegung und Aktivität

Bewegung tut einfach gut! Das zu wissen, ist schon ein guter Anfang. Umso mehr, wenn man vielleicht gerade nicht viel Lust hat sich zu bewegen. Bewegung und Sport lässt die Glückshormone sprudeln! 

Ein Spaziergang Fahrradfahren Seilspringen zu Hause Hüpfen z.B. auf einem Trampolin • Bodyworkouts für zu Hause  • Treppensteigen

• Entspannungsübungen • Progressive Muskelrelaxation, Yoga oder Pilates  • Atemübungen

Rituale und gute Gewohnheiten tun gut. Vielleicht gehört es bald zu Ihrem guten Ritual: jeden Morgen 15 Minuten gute Übungen!

Nebst Bewegung ist auch genügend Schlaf gut und wichtig. 

Beziehungen

"Das wirkliche Leben ist Begegnung"

(Martin Buber)

Wie kann ich Menschen begegnen und Begegnung erleben in Zeiten des "Social Distancing"? Wie kann ich mich verbunden fühlen trotz Distanz?

Ein Lächeln ein Brief oder eine Postkarte schreiben ein Zuwinken eine kleine Überraschung vor der Haustüre  • Ein persönliches "Wie geht es dir?"   • ein Fotoalbum machen und verschenken

"Danke" - "Merci vielmals". Das sind kleine Worte mit einer wohltuenden Wirkung.

Entspannung

Hören Sie Ihre Lieblingsmusik, kochen Sie Ihr Lieblingsmenu, telefonieren Sie mit Ihrem Lieblingsmensch.

Ein schönes Bild immer mal wieder anschauen. Bereits am Morgen. Ein Bild, das positive Gefühle weckt, schöne Erinnerungen wachruft.

Persönliche "Gedanken-Treiber" als Stressquellen erkennen. Melden sich vielleicht Gedanken wie "ich sollte doch" "ich muss noch"? Gerade in stressreichen Tagen ist es besonders erlaubt, dies kritisch zu hinterfragen: "muss ich wirklich? Oder kann ich es auch sein lassen?"

Weniger ist auch gut genug!


Sinn-Volles

Suchen Sie sich einen Platz, wo Sie alleine sind. Machen Sie nichts. Oder beinah nichts. Hören Sie zu, wie die Vögel zwitschern, wie vielleicht jemand mit dem Fahrrad vorbeifährt. Spüren Sie die Wärme der Sonne. Riechen Sie den Frühling.

Achten Sie auf kleine Dinge, beobachten Sie Ihre nächste Umgebung, wahrnehmen Sie ganz bewusst, was um Sie herum ist.

Achtsamkeit wirkt beruhigend und entspannend!

Etwas mit den eigenen Händen tun.

Basteln Up-Cycling  • Hand-Werken

Google hilft hier bestimmt weiter mit konkreten Ideen...

Tagträume

Tagräumen ist erlaubt! Träumen Sie von Orten, wo Sie sich wohl fühlen, wo Sie Ruhe finden, wo Sie etwas machen, das Ihnen gut tut.

 Die Kraft von Inneren Bildern, Imaginationen, ist eindrucksvoll. Sowohl im positiven wie auch im negativen. Nutzen Sie Ihre positive Vorstellungskraft! Gönnen Sie sich eine imaginative Reise.

Zeitfenster im Alltag 

Gerade in Zeite des "Bleiben Sie zu Hause" und "Homoffice"  und "Homeschooling" ist es besonders wichtig, sich wenn möglich den Alltag gut zu strukturieren, einen Tagesplan zu machen. Pausen gehören auch zum Tagesplan! Nicht vergessen!

Reservieren Sie sich jeden Tag mindestens ein Zeitfenster, wo Sie sich etwas gönnen, sich etwas Gutes tun. Zeit zum Kaffeetrinken, Zeit zum Lesen, Zeit zum Plaudern, Zeit für frische Luft, Zeit für Bewegung, Zeit für einen schönen Film.

Zu einem Tagesplan darf sich auch die Vorfreude dazugesellen: fragen Sie sich jeden Tag von Neuem: Worauf freue ich mich heute - trotz allem? 

Gönnen Sie sich Lob und Anerkennung: fragen Sie sich jeden Abend: was habe ich heute Erfreuliches erlebt? Was habe ich heute gut gemacht? Was hat mir persönlich heute gefallen? Dabei nicht vergessen: "Aller guten Dinge sind drei!" Jeden Tag.


Humorvolles. Etwas zum Schmunzeln.

Mein Film- oder Buchtipp: "Robinson Crusoe". Wie man auf einer einsamen Insel überleben kann.

Gute Gefühle

Schenken Sie sich jeden Tag ein inneres Lächeln! Lächeln Sie sich im Spiegel an. Das wirkt garantiert anti-deprimierend.

Anlächeln wirkt übrigens auch bei anderen Menschen. Diese Nebenwirkungen sind erwünscht!

Nach Lust und Laune! Gerade in diesen Tagen, sich immer mal wieder fragen: was mache ich eigentlich gerne? Was interessiert mich?